Alle Infos zu Neville Goddard und dem Gesetz der Annahme!

Damit du den Ursprung zum Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme kennst!

Wer war Neville Goddard? - Und wie kam er dazu, das Gesetz der Annahme zu erlernen?

Ein kleiner Geschichtsexkurs in das Leben von Neville Goddard bringt uns zu den Grundlagen zum Gesetz der Annahme – also direkt in das Herz des Manifestierens. Die Hintergründe zu Neville Goddard sind wichtig, um alles verstehen und einordnen zu können. Es ist eine Vorbereitung zu den Techniken, die das Erlernen des richtigen Manifestierens überhaupt effektiv möglich machen. 


Ich nutze für die Hintergrundgeschichte Teile eines der bekanntesten Artikel zu Neville Goddard A Cosmic Philosopher von Mitch Horowitz, der vom Wiki Nevillepedia.eu auf Deutsch in Form von Ein kosmischer Philosoph übersetzt wurde. Eventuell konntest du dich bereits in der Schule für Geschichte begeistern – dann kannst du dich schon mal auf das Folgende freuen! Falls das nicht der Fall ist: Vertrau mir, es lohnt sich dennoch! Denn heute machst du dich nur mit freiwilligen Hausaufgaben auf den Heimweg. Na dann, fangen wir mit dem Geschichtsunterricht an.

Die Brücke an Ereignissen bis zum Geheimnis!

Neville Lancelot Goddard wurde am 19. Februar 1905 im damaligen britischen Protektorat Barbados in der Stadt St. Michael geboren – als Sohn einer anglikanischen Familie mit neun Söhnen und einer Tochter. Eine Klatschspalte aus den 1950er Jahren beschrieb den jungen Neville Goddard als enorm wohlhabend. Seine Familie besitze eine ganze Insel in Westindien.


Die Wahrheit war viel bescheidener: Neville Goddard beschrieb sein eigenes, englisches Elternhaus als glücklich, aber gewöhnlich. Unter seinen Brüdern gab es wie in vielen Familien ein ständiges Gedränge um Kleidung und Nachschlag am Esstisch.


Im Alter von 17 Jahren kam Neville Goddard nach New York City, um Theater zu studieren – ein Schritt, der zu einer erfolgreichen Karriere als Varieté-Tänzer und Broadway-Schauspieler führte. Er tourte mit Tanztruppen durch Amerika und England. Doch er lebte am Theater von der Hand in den Mund und besserte sein Einkommen mit Jobs als Fahrstuhlführer und Speditionsangestellter auf.

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Neville Lancelot Goddard

Als der Junge Schauspieler Neville Goddard mit einer verlockenden Auswahl spiritueller Ideen in Berührung kam, schien der Ehrgeiz für die Bühne zu verblassen – beginnend mit selbsternannten spirituellen Gruppen, die bei ihm das Interesse über die Kraft des Geistes und der Metaphysik entfachten, später dann mit Hilfe eines lebensverändernden Mentors.

Abdullah - Der spirituelle Mentor von Neville Goddard!

Über eben diesen Mentor und seine Erfahrungen im Studium über das Gesetz der Annahme mit ihm spricht Neville Goddard später in seinen Büchern und Vorträgen. Es dreht sich dabei um einen Rabbiner, der sich selbst Abdullah nannte – auch bekannt als Arnold Josiah Ford. Ihr erstes Treffen etwa 1931 hatte etwas Schicksalhaftes, so Neville Goddard.


Damit vertiefte sich sein Interesse an esoterischen Bibelauslegungen und er tauchte immer tiefer in das Thema der Spiritualität, dem Gesetz der Annahme und den Gesetzgebungen unserer sogenannten Realität ein. Abdullah, der äthiopischen Abstammung war, hielt Vorträge über das spirituelle Christentum und unterrichtete sowohl Neville Goddard als auch Joseph Murphy.


Neville Goddard ging zunächst nur unter Protest zu ihm, um dem ständigen Drängen eines Freundes nachzukommen, und sagte: „Ich erinnere mich an den ersten Abend, an dem ich Abdullah traf. Ich hatte den Besuch eines seiner Treffen absichtlich hinausgezögert, weil ein Mann, dessen Urteil ich nicht traute, auf meine Anwesenheit bestanden hatte.“


Am Ende des Treffens kam Abdullah auf Neville Goddard zu und sagte: „Neville, du bist sechs Monate zu spät!“ Erschrocken fragte Neville Goddard sich, woher er seinen Namen kannte, als Abdullah sagte: „Die Brüder haben mir gesagt, dass du vor sechs Monaten hier sein würdest.“ Dann fügte er hinzu: „Ich werde bleiben, bis du alles erhalten hast, was ich dir geben muss. Dann werde ich abreisen.“


Ab diesem Kennenlernen studierte Neville Goddard mit Abdullah etwa 5 Jahre lang Hebräisch, die Kabbala und die verborgene symbolische Bedeutung der Heiligen Schriften. Das verschaffte ihm ein grundlegendes Wissen über das Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme.


Die symbolische Bedeutung der Heiligen Schriften!

Das Studium der verborgenen, symbolischen Bedeutung der Heiligen Schriften ist auch der Grund, warum du auf dieser Webseite an der ein oder anderen Stelle ein Bibelzitat lesen wirst. Neville Goddard selbst hat diese oft genutzt, um seine Ausführungen zu stützen und verständlicher zu machen.


Neville Goddard hat die verschiedensten Heiligen Schriften studiert, aber vor allem die Bibel. Und es gibt auch einen essentiellen Grund, warum Abdullah ihn diese Schriften hat studieren lassen. Denn sie sind in Wahrheit nichts anderes als ein Handbuch zum Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme und zu den Funktionsweisen des Lebens. Allerdings nur, wenn man sie NICHT wörtlich nimmt.


Die Bibelverfasser haben damals anders gedacht, geschrieben oder gesprochen als wir es heutzutage tun. Bei ihnen ging es um Analogien bzw. Sinnbilder. Jeder Satz hat seine für damalige Verhältnisse vollkommen verständliche Bedeutung. So sollte die Bibel nie wortwörtlich verstanden werden. Und das wusste Abdullah und Neville Goddard ganz genau.

Das ist eines der Geheimnisse, die Abdullah, Neville Goddard über die Heiligen Schriften lehrte und auch der Grund, warum Neville Goddard die Bibel und weitere Bücher in seinen öffentlichen Vorträgen fließend zitieren konnte. Dazu kam es, nachdem Neville Goddard sein Studium bei Abdullah beendete und die erlernten Techniken gemeistert hatte. Ab da an führte sein Weg durch die Vereinigten Staaten.


Er wirkte über einen Zeitraum von 34 Jahren, von 1938 bis 1972. In den 1950er Jahren ließ er sich in Los Angeles nieder, wo er eine Reihe von öffentlichen Vorträgen über das Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme hielt. Diese wurden auch im Fernsehen und Radio verbreitet. Zudem hielt Neville Goddard viele Jahre regelmäßig Vorträge über das Gesetz der Annahme vor einem riesigen Publikum im berühmten Wilshire Ebell Theater in Los Angeles.


Neville Goddard selbst nannte es nie das Gesetz der Annahme.


Für ihn war es immer nur das Gesetz oder das Gesetz der Freiheit. In den 1960er und frühen 1970er Jahren, ein Jahrzehnt nachdem Neville Goddard mit seinen Vorträgen vor Live-Publikum begann, fokussierte er sich dann auf die Orte Los Angeles, New York und San Francisco.


Neville Lancelot Goddard starb am 1. Oktober 1972 im Alter von 67 Jahren, an einem Herzinfarkt, in seinem Haus in West Hollywood, Los Angeles. Laut seinen Angehörigen hatte er seinen Tod vorhergesehen. Er wurde in seinem Heimatort Barbados beigesetzt, auf dem Westbury Friedhof, Saint Michael.

Der Rabbi Abdullah: Auch bekannt unter dem Namen Arnold Josiah Ford

Über Neville Goddards Mentor Abdullah ist leider nur sehr wenig bekannt. Doch Neville Goddard erwähnte ihn häufig. Allerdings unterscheiden sich die Zeitangaben, welche er über das erste Treffen mit Abdullah angibt. Der Grund dafür könnte die Revision-Technik sein – aber alles der Reihe nach. Die überlieferten Informationen über Abdullah, der dem Namen Arnold Josiah Ford zugeordnet wird, sehen wie folgt aus:

Wie Neville Goddard wurde auch Arnold Josiah Ford auf Barbados geboren!

Er wurde allerdings schon 28 Jahre vor der Geburt Neville Goddards im Jahr 1877, als Sohn eines Wanderpredigers geboren. Mit Anfang 30, also um das Jahr 1910, kam Arnold Josiah Ford nach Harlem und etablierte sich als eine führende Stimme in der äthiopischen Bewegung, einem Vorläufer des jamaikanischen Rastafarianismus.


Arnold Josiah Ford lebte zur gleichen Zeit in New York City wie Neville Goddard, Joseph Murphy und viele weitere bekannte Namen. Neville Goddard sprach in seinen Vorträgen häufig darüber, dass das erste Treffen mit Abdullah im Jahr 1931 stattfand.


US-Volkszählungsaufzeichnungen zeigen, dass Arnold Josiah Ford im Jahr 1930 in Harlem, New York City in der West 131. Straße lebte. Er wohnte dort bereits im Jahr 1920, kurz bevor Joseph Murphy und Neville Goddard nach New York kam.


Um die Informationen zu Arnold Josiah Ford (Abdullah), der Neville Goddards Mentro war und der damaligen äthiopischen Bewegung zu untermauern, lassen wir nun den Historiker Howard Brotz und die Historikerin Jill Watts zu Wort kommen.

Der Historiker Howard Brotz und die Historikerin Jill Watts zu Arnold Josiah Ford:

„Es ist sicher, dass Arnold Josiah Ford Hebräisch bei einem Einwandererlehrer studierte und eine Schlüsselverbindung bei der Vermittlung des talmudischen Judentums (Kabbala) innerhalb der äthiopischen Bewegung war“, so Howard Brotz in einer Studie bezüglich der schwarzjüdischen Bewegung in Harlem.


Die Historikerin Jill Watts beschrieb die Bewegung mit den Worten: „Die Philosophie des Äthiopianismus besaß ein Element der Geisteskraft. Denn viele Anhänger des Äthiopianismus glaubten an geistige Heilung und daran, dass materielle Umstände durch Gottes Macht (Gesetz der Annahme) verändert werden könnten.“

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Der Rabbi Arnold Josiah Ford (Abdullah)

Bis heute ist die Identität Abdullahs als Arnold Josiah Ford nicht vollends bestätigt. Doch die Beschreibungen passen zu denen, wie Neville Goddard seinen Lehrer der hebräischen Sprache, der Kabbala und weiteren Heiligen Schriften in seinen Vorträgen beschreibt.


Das Studium des Hebräischen, die Gedankenkraft-Metaphysik, die Barbados-Verbindung, der Zeitrahmen, der schwarze Rabbi und der Turban – vieles deutet darauf hin, dass Arnold Josiah Ford wirklich Abdullah, der spirituelle Lehrer von Neville Goddard und einigen weiteren bekannten Namen war. Trotz bestehender Widersprüche und Lücken in den Hintergründen von Neville Goddard und Arnold Josiah Ford sind die Übereinstimmungen sehr hoch.

Die Gerüchte zu Abdullah - Arnold Josiah Ford!

Fernab der bestätigten Informationen sind auch einige Gerüchte, unter anderem von Neville Goddard persönlich, überliefert. Wie weitläufig bekannt, tragen solche in der Regel einen wahren Kern in sich, weshalb sich eine nähere Betrachtung dieser lohnt.


Durch Neville Goddard ist bekannt, dass Abdullah zeitweise in der 72. Straße in New York lebte. Es soll ein sehr schönes Zuhause gewesen sein, das im Besitz von Morgenthau Senior war. Sein Sohn, Henry Morgenthau, stellte damals die Schatzkammer der USA dar, denn er war zur damaligen Zeit US-Finanzminister. Morgenthau Senior besaß das Haus, lebte dort aber nicht, sondern vermietete den ersten Stock an Abdullah.


Wir reden hier über die 1930er Jahre! Mitten in der Zeit der Rassentrennung. Und dennoch konnte dieser äthiopische Mann, den Neville Goddard als „schwarz, wie das Pik-Ass“ bezeichnete, mitten in den USA tun und lassen was er wollte. Und das, währenddessen die Jim-Crow-Gesetze in Kraft waren! Abdullah fühlte sich nie unerwünscht. Es war kein Teil seines Bewusstseins. Dies ist auch der Grund, weshalb er beim Besuch der New Yorker Oper, welche er sehr liebte, wie selbstverständlich in der ersten Reihe saß.

Auch ein Morgenthau, Carnegie, JP Morgan & Rockefeller waren unter den Teilnehmern von Abdullahs Vorträgen!

Nicht nur ein Neville Goddard oder Joseph Murphy waren bei Abdullah in der Lehre. Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, Ärzte, Wissenschaftler, Bänker, Geschäftsmänner und viele mehr suchten eine Audienz bei ihm, um mehr über das Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme zu erfahren. Darunter waren auch sehr bekannte Namen wie Carnegie, JP Morgan und Rockefeller. Diese erhielten von Morgenthau Senior den Tipp, sich bei Abdullah blicken zu lassen.


Unter den Menschen, die bei Abdullah eine Audienz erhielten, sind Namen, die noch heute sehr bekannt sind. Denn sie haben sich die kühnsten Träume im Leben eines Menschen verwirklicht. Ob die Erfüllung dieser Träume ehrenhaft oder moralisch vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt Papier. Ich möchte hier aber auf folgendes hinaus:

Denkst du, das alles ist Zufall?

Meinst du, es ist Zufall, dass sich die oben genannten Menschen nach dem Besuch bei Abdullah ihre Träume haben erfüllen können? Wie du dir bestimmt schon denken kannst, wird die Antwort NEIN! lauten.


Es ist dennoch wichtig, einige Hintergründe zu kennen, um zu verstehen, dass das Manifestieren kein spiritueller Aberglaube ist, sondern tatsächlich funktioniert. Das wird deinen Glauben, dein Wissen und deine Überzeugung stärken und dadurch das bewusste Manifestieren für dich immens beschleunigen. Aber jetzt erstmal weiter im Text:

Abdullah lehrte Neville Goddard, Joseph Murphy und vielen weiteren Menschen, dass man sich unabhängig von den Umständen im Leben seine eigene, neue Wirklichkeit erschaffen kann. Und das, indem man seine eigenen Worte und Gedanken ändert, die wiederum die Gefühle und damit auch die eigenen Umstände verändern. Das ist auch der Grund, warum Menschen wie Morgenthau, Carnegie, JP Morgan und Rockefeller laut Überlieferungen von ihrer Umgebung als sehr nett wahrgenommen wurden. Sie bedankten sich für alles und bei jedem. Egal ob es die Angestellten, die Freunde oder Fremde waren.

Das Geheimnis, dass Abdullah Neville Goddard und vielen weiteren lehrte war: Das Fühlen!

Abdullah sagte zu Neville Goddard, „Lebe so, als ob du schon dort wärst und du wirst es auch sein!“ Dies tat Neville Goddard und erkannte dadurch die folgende, wichtige Tatsache: Nämlich, dass es wesentlich ist, das Gefühl anzunehmen, also zu fühlen, dass man sein Ziel bereits erreicht hat, um es auch wirklich zu erreichen! Damit sich das Gefühl des bereits erreichten Zieles von Innen nach Außen widerspiegeln kann. Das ist die Grundlage des Gesetz der Annahme!

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Wenn die eigene Vorstellungskraft im Herzen als wahr empfunden wird, dann ist die Saat der Manifestation gesetzt und sie fängt an zu blühen, bis ihre Früchte zu tragen kommen!

Diese Erkenntnis verinnerlichte Neville Goddard vollständig, als in ihm der Wunsch aufkam, seine gesamte Familie über Weihnachten in Barbados zu besuchen. Er beschrieb sein damaliges Erlebnis folgendermaßen:

Neville Goddards Vortrag - Das Gesetz der Annahme!

„[…] Mein alter Freund, Abdullah, brachte mir [Neville Goddard] diese Lektion 1933 bei. Es gab zu der Zeit hierzulande eine schwere Depression. Viele von euch sind zu jung, um sich daran zu erinnern. Aber ich bin mittlerweile fast 67 Jahre alt und ich ging in New York durch diese schwere Depression. Ich war ein Tänzer und wer würde einen Tänzer bezahlen, wenn er sich nichts zu essen leisten kann? So gut wie alle Theater waren geschlossen. Es waren, glaube ich, nicht mehr als 3 von 50 am Times Square geöffnet. Wer also wollte einen Tänzer buchen?


Ich hätte für eine Mahlzeit überall getanzt. Aber niemand wollte einen Tänzer bezahlen. Was tat ich also? Ich wollte zurück auf meine kleine Insel Barbados, aber ich hatte kein Geld. Und wenn ich sage, ich hatte kein Geld, dann meine ich gar kein Geld! Nicht nur ein wenig, sondern keinen Cent! Ich sagte zu meinem Freund Abdullah: ‚Ab, ich würde zu gerne nach Barbados reisen.‘ Er sagte zu mir, ‚Du bist in Barbados!‘ Ich fragte, ‚Ich bin in Barbados?‘ Er sagte, ‚Ja, du bist jetzt in Barbados!‘ Ich verstand nicht wirklich, was er mir damit genau sagen wollte. Ich lernte es erst im Nachhinein. Er erzählte mir, wenn ich etwas will, muss ich im Moment des Wunsches bereits annehmen, dass ich es habe.


Ich will nach Barbados? – Ich bin in Barbados!


Wenn ich also an diesem Abend zu Bett gehe, dann schlafe ich bereits in Barbados. Wie? In meiner Vorstellungskraft! Und woher weiß ich, dass ich bereits dort bin? In dem ich an New York denke, wo ich im Moment physisch schlafe, aber ich sehe es 2000 Meilen nördlich von mir. Nordwestlich von mir, wo ich gerade bin – in Barbados!


Nun, ich tat das Abend für Abend, bis der gesamte Monat verging!


Aber ich sah keine Veränderung oder einen Beweis. Ich sagte zu Abdullah, ‚Weißt du Ab, wenn ich das nächste Schiff nicht bekomme, dann kann ich nicht nach Barbados reisen.‘


Denn es flogen in jenen Tagen keine kommerziellen Flugzeuge. Er sagte zu mir, ‚Wer sagt, dass du nach Barbados gehst? DU BIST IN BARBADOS! Du kannst nicht darüber diskutieren, WIE du nach Barbados kommst, wenn du bereits IN Barbados bist!‘ Dann knallte er mir die Tür vor der Nase zu und ging in sein Zimmer zurück. Und das war keine Einladung ihm zu folgen. Wenn du ihn kennen würdest, dann wüsstest du, dass das die Art und Weise war, wie er mit mir redete und mich lehrte.


Ich muss so zu Bett gehen und einschlafen, als wäre ich bereits auf Barbados. Als ich an diesem Abend zu Bett ging, nahm ich tatsächlich an und fühlte, dass ich auf Barbados bin und ich sah in meiner Vorstellungskraft New York City 2000 Meilen nördlich von mir. Und dass, obwohl ich physisch in New York City war und unter mir die Stadt sehen konnte. Ich schlief während diesem als wahr empfundenen imaginativen Akt ein und als ich wieder wach wurde, fand ich unter meiner Tür einen Brief liegen. Der Brief war von meinem Bruder Viktor. 


Darin befanden sich 50 Dollar. Mein Bruder schrieb in diesem Brief, ‚Ich habe dem Schifffahrtsunternehmen, der Furness Withy Company, gesagt, dass sie dir ein Ticket ausstellen und mir berechnen sollen. Die 50 Dollar sind dafür, falls du für deine Reise etwas benötigst. Irgendwelche Kleinigkeiten oder einen Anzug.‘ Du musst wissen, in jenen Tagen konntest du dir einen recht anständigen Anzug für 12 Dollar kaufen. 


Du konntest dir ein Paar Schuhe für keine 4 Dollar kaufen.


Er sagte, ‚Die 50 Dollar sind einfach für das, was du für die Reise benötigst. Unterschreibe einfach für das Reiseticket und die entstehenden Kosten. Ich trage alle Kosten und auch die Trinkgelder. Die 50 Dollar sind also nicht für die Trinkgelder auf der Schiffsreise.‘


Ich ging zu dem Schifffahrtsunternehmen und sagte ihnen was im Brief stand. Dann las ich ihnen den Brief vor. Sie sagten, ‚Mr. Goddard, wir haben nur noch Plätze auf dem Zwischendeck, aber wenn wir in St. Thomas, den Jungferninseln ankommen, können sie in die 1. Klasse, da jemand in St. Thomas aussteigen wird.‘ Ich akzeptierte das Angebot. Ich ging zu meinem Freund Abdullah und sagte ihm, ‚Ab, es hat funktioniert! Ich reise am 6. Dezember ab, aber bis St. Thomas muss ich im Zwischendeck reisen. Dann wechsle ich in die 1. Klasse bis Barbados.‘  Weißt du was er zu mir sagte? Er sagte, ‚Wer spricht davon, dass du nach Barbados reißt? Du bist nach Barbados gereist und zwar 1. Klasse!‘ Nun, was willst du bei so einem Mann noch sagen?


Am Morgen des 6. Dezembers ging ich in der Erwartung zum Schiff, dass ich im Zwischendeck bis zu den Jungferninseln reise, als der Mann, der mich am Schiff begrüßte, sagte: ‚Mr. Goddard, wir haben eine angenehme Überraschung für sie. Wir hatten eine Stornierung, sie reisen also direkt 1. Klasse.‘


Er [Abdullah] wäre nicht überrascht gewesen. Ich rief ihn nicht einmal an, um es ihm zu berichten, da es für ihn sowieso keine andere Option gab. Er wollte mir damit eine Lektion erteilen. […]“

Abdullah lehrte Neville Goddard die unterschiedlichsten Manifestationstechniken. Aber vor allem das Kybalion: Die Lehren des Hermes Trismegistos! Denn sie sind die Grundlage des Manifestierens, da sie die Gesetzmäßigkeiten dieser sogenannten Realität sind.

Die 7 hermetischen Gesetze des Kybalion

Die Lehren des Hermes Trismegistos

Die Lehren des Hermes Trismegistos, welcher der Vermittler der hermetischen Prinzipien ist, existieren laut Überlieferung bereits seit Anbeginn jeglicher Existenz, also auch der Menschheit. Sie sind eine Art Grundgesetz, dem das gesamte Universum, als auch wir unterliegen. Das ist ein weiteres Geheimnis, dass Abdullah, Neville Goddard und vielen weiteren Menschen lehrte. Im Buch Kybalion sind 7 Gesetze enthalten.


Diese sind die Ursache einer jeden Manifestation und dienen als Orientierung, um einiges besser zu verstehen. Wir werden alle 7 hermetischen Gesetze und ihre Wirkweisen später genauer unter die Lupe nehmen. Nun konzentrieren wir uns jedoch zunächst auf wichtige Grundlagen der hermetischen Gesetze.

Die 7 hermetischen Gesetze des Kybalion:

  1. Das Prinzip der Geistigkeit:
    Das Universum ist Geist, der Mensch ist Geist. Alles ist Bewusstsein!

  2. Das Prinzip der Entsprechung:
    Wie oben, so unten. Mikrokosmos ist gleich Makrokosmos. Wie innen, so außen!

  3. Das Prinzip der Schwingung:
    Nichts ist in Ruhe, alles bewegt sich. Alles schwingt und ist zu jeder Zeit modellierbar!

  4. Das Prinzip der Polarität (Dualität):
    Alles hat zwei Seiten. Richtig oder falsch. Gut oder böse. Es sind immer 2 Seiten derselben Medaille!

  5. Das Prinzip des Rhythmus:
    Alles fließt aus und ein, alles hat seine Gezeiten. Rhythmen und Zyklen schaffen Ausgleich und Bewegung!

  6. Das Prinzip von Ursache und Wirkung:
    Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache. Es gibt keine Zufälle!

  7. Das Prinzip der Geschlechtlichkeit (Polarität):
    Alles hat 2 Pole. Wir tragen männliche und weibliche Prinzipien in uns. Alles gibt und empfängt!

Die ursprüngliche Übersetzung war nicht ganz fehlerfrei, weshalb sich ein Denkfehler eingeschlichen hat. Denn das 4. Prinzip müsste eigentlich heißen:

4. Das Prinzip der Polarität Dualität: Alles hat zwei Seiten! Richtig oder falsch. Gut oder böse. Es sind immer 2 Seiten derselben Medaille!

Alles hat zwei Seiten – soweit richtig. Allerdings nur aus Sicht des Betrachtenden. In Wahrheit ist es immer dieselbe neutrale Medaille. Die Perspektive der Betrachtung ist das, was variabel ist. Und das 7. Prinzip sollte eigentlich heißen:

7. Das Prinzip der Geschlechtlichkeit Polarität: Alles hat 2 Pole! Wir tragen zugleich männliche & weibliche Prinzipien in uns. Alles gibt und empfängt! Auch die Medaille trägt 2 Pole in sich.

Der Grund dafür ist, dass Polarität und Dualität nicht gleichbedeutend sind.


Denn Polarität ist in sich komplementär, also ergänzend und voneinander abhängig. Dualität dagegen ist nur aus Sicht des Betrachtenden existent und dadurch gegensätzlich. Nachfolgende Beispiele verdeutlichen den Gedanken.

Polarität: männlich und weiblich, Herz und Verstand, elektrisch und magnetisch, Plus und Minus …

Dualität: richtig oder falsch, ja oder nein, gut oder böse, Teilchen oder Wellen …

Alles trägt Polarität in sich, diese ist unabdingbar (Plus und Minus). Dualität ist subjektiv und lässt je nach Bewusstseinszustand nur eine Seite zu (richtig oder falsch).


Der Ausgleich zweier Pole wird auch Kohärenz oder 0-Punkt genannt. Das ist der Bereich, in dem ALLES MÖGLICH IST! Das volle Potenzial entfaltet werden kann. Solche Zustände sind als Mensch vor allem durch die Kohärenz von Herz und Verstand zu erreichen. Also ein Ausgleich oder ein einheitliches Zusammenspiel von Denken und Fühlen. Meist kommt diese Kohärenz in Glücksmomenten zustande. Messungen dazu findest du beim HeartMath Institute.

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Der Ausgleich von Dualität bedeutet für uns Menschen eine erweiterte Sicht der Dinge. Ein Bewusstseinszustand, der die Wahrheit klar erkennen kann. Raus aus ja oder nein, richtig oder falsch, gut oder böse. Zu verstehen, dass im Grunde alles was ist, gleichgewichtig und gleichwertig ist, wir aber durch unsere Interpretation unterschiedlich gewichten und werten, statt die Medaille so zu sehen, wie sie ist - neutral! Denn nur in der Ganzheit entdecken wir auch die Wahrheit!

Die Grundlagen zu kennen ist der erste Schritt!

Versuche darauf zu achten, dass die oben genannten Informationen klar definiert sind, falls du dich im weiteren Verlauf deines Lebens mit dieser oder ähnlicher Thematik auseinandersetzen möchtest. Ansonsten musst du davon ausgehen, dass die enthaltenen Informationen von einem Bewusstseinszustand stammen, der diese Grundlagen nicht kennt oder versteht. Abdullah, Neville Goddard und Joseph Murphy haben z. B. diese Grundlagen komplett gemeistert.

Die Zeit ist gekommen, um dieses Wissen wiederzuerkennen und anzunehmen!

Wenn das alles für dich neu ist und die hermetischen Gesetze für dich Sinn ergeben, fragst du dich vielleicht, warum du hier zum ersten Mal darüber liest. Es ist nicht zwingend notwendig, die hermetischen Gesetze zu kennen, um manifestieren zu lernen. Denn in Wirklichkeit manifestieren wir alle die ganze Zeit. Auch jetzt, in genau diesem Moment. Aber viele von uns tun dies meistens unbewusst. Die Kunst ist, bewusst zu manifestieren, das Gesetz der Annahme nach Neville Goddard zielgerichtet anzuwenden und damit die eigenen Wünsche zu erfüllen.


Das Wissen über die hermetischen Gesetze wird dann benötigt, wenn du die Grundlagen zum Manifestieren vollständig meistern willst. Und es ist nötig, wenn du größere Wünsche manifestieren willst und der Zustand über einen sehr langen Zeitraum aufrechterhalten werden soll. Vor allem bei Zeitspannen über ganze Generationen hinweg. Was dich nun vielleicht überraschen wird: Solche bewussten Manifestationen werden schon getätigt. Zum Teil seit mehreren Jahrhunderten und einige auch schon seit Jahrtausenden.

Der gescheiterte Versuch dieses Wissen zu unterdrücken! Vor allem Dank Menschen wie Neville Goddard!

Diejenigen, welche diese Manifestationen versuchen aufrechtzuerhalten, möchten nicht, dass viele Menschen über die in uns wohnenden Kräfte Bescheid wissen. Geschweige denn, wie sie mit dem Gesetz der Annahme anzuwenden sind. Je weniger Menschen um die hermetischen Gesetze und die innere Kraft wissen, die uns das Manifestieren ermöglicht, desto weniger Ursachen können ihre eigenen Manifestationen beeinflussen. Aber zum Glück gibt es viele Gruppierungen, die über dieses Wissen verfügen. Beispielsweise Priesterschaften, Bruderschaften oder Geheimbünde.


Und wie das nun mal so ist, gibt es auch in all diesen Gruppierungen die verschiedensten Strömungen. Diejenigen, die dieses Wissen geheim halten wollen und dafür auch Ursachen setzen, also Anstrengungen betreiben, dieses Wissen geheim zu halten. Und es gibt die Strömungen, die Anstrengungen betreiben, dieses Wissen den Menschen wieder zur Verfügung zu stellen.


Abdullah beispielsweise hatte dieses Wissen von einer Gruppe jüdischer Rabbis erhalten. Also einer Priesterschaft. Und diese haben sich dafür eingesetzt, das Wissen über unsere innewohnenden Kräfte der gesamten Menschheit wieder zur Verfügung zu stellen.

Das Wiederentdecken der ewigen Fähigkeiten und Kräfte in uns!

Und falls du dich fragst, warum ich schreibe, das Wissen WIEDER den Menschen zur Verfügung zu stellen: Es gab eine Zeit, in der dieses hier beschriebene zum Allgemeinwissen gehörte. Es gab eine Zeit, in der wir Menschen alle wussten, wie unsere Realität aufgebaut ist und was diese Realität ist. Aber aus verschiedensten Gründen wurde dies vergessen und verborgen! 


Und dieser Umstand ist der Grund für Abdullahs Handeln. Das ist der Grund für Neville Goddards Handeln. Und das ist der Grund, warum ich tue, was ich gerade tue. Der Grund dafür, dieses Wissen so weit wie möglich in die Welt zu tragen ist immer der gleiche:

Wenn der Mensch aber beginnt, diese Fähigkeit in sich zu entdecken, spielt er nie mehr die Rolle, die er früher gespielt hat. Er kehrt nicht zurück, nur um ein Abbild des Lebens zu werden; von nun an ist er der bewusste Schöpfer seines eigenen Lebens.
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Neville Goddard

Das heißt, je schneller wir die Verantwortung von der Außenwelt zurück zu uns selbst in die Innenwelt holen, desto schneller erschaffen wir eine Welt, in der wir Frieden, Glück und Wunder erleben!

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