Die wissenschaftlichen Aspekte beim Manifestieren

Damit du die wissenschaftlichen Hintergründe zum Manifestieren kennst!

Was kann uns die Wissenschaft über das Manifestieren erklären? - Und was haben die 7 hermetischen Gesetze damit zu tun?

Nach der Geschichtsstunde wollen wir uns im folgenden Abschnitt mit den wissenschaftlichen Aspekte sowie Hintergründen zum Thema Manifestieren befassen. Diese erklären die 7 Prinzipien der hermetischen Gesetze und warum das Manifestieren laut Wissenschaft überhaupt funktioniert.


Du wirst im weiteren Verlauf der Webseite, bei den Manifestationstechniken, den roten Faden und die Bedeutung darin klar erkennen können.

Die Wissenschaft beim Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme!

Nun füttern wir ein wenig unseren rationalen Verstand, um die Grundlage zu legen, wie Wirklichkeit erschaffen wird und wie wir dadurch den Zustand unserer Wunsch-Realität annehmen. Damit wird gezeigt, warum und wie das Gesetz der Annahme nach Neville Goddard überhaupt funktioniert. Wir gehen vor allem auf 3 verschiedene, wissenschaftliche Bereiche ein, die sich gegenseitig ergänzen:

  • quantenphysikalische Effekte
  • elektromagnetische Felder
  • Nikola Teslas I³

Der wissenschaftliche Bereich Nikola Teslas I³ sagt dir nichts? Das liegt daran, dass er bisher in keiner bekannten wissenschaftlichen Schrift vorkommt.


Wenn du die Geheimnisse des Universums erfahren willst, dann denke in Begriffen wie Frequenz, Schwingung und Energie.

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Nikola Tesla

Die inhaltliche Übersetzung dieses Zitates und der wissenschaftliche Aspekt in Bezug auf das Manifestieren mit dem Gesetz der Annahme erfährst du im weiteren Verlauf.


Zuvor aber möchte ich auf den Unterschied und die Auswirkungen von Wirklichkeit und Realität eingehen. Diesen Unterschied zu erkennen ist essentiell das Manifestieren richtig zu verstehen!

Der Konstruktivismus und seine 2 Hauptströmungen

Der Konstruktivismus vertritt heutzutage 2 Hauptströmungen. Die eine Strömung beschreibt diese folgendermaßen: Es gibt nur EINE Realität und diese ist objektiv, also unabhängig von jedem Einzelnen von uns und wissenschaftlich messbar. ABER: Die individuelle Wahrnehmung dieser Realität erschafft für jeden einzelnen von uns eine subjektive Wirklichkeit und variiert entsprechend.


Die andere Strömung beschreibt den Konstruktivismus folgendermaßen: Unsere subjektive Wirklichkeit, also unsere Wahrnehmung, ist dafür verantwortlich, dass die objektive Realität entsteht. Man schaut also einmal von der Realität auf die Wirklichkeit – und einmal von der Wirklichkeit auf die Realität.


Und wie so oft, sind das einfach zwei Seiten derselben Medaille. Wenn wir die Theorie in ihrer Ganzheit erfassen, sieht diese folgendermaßen aus:

  • Realität ist objektiv und kann ganz klar wissenschaftlich gemessen werden. Allerdings: unzählige parallele Realitäten, auch Raum-Zeit-Dimensionen genannt, existieren gleichzeitig.

  • Unsere subjektive Wirklichkeit, unsere Wahrnehmung, FORMT NICHT die objektive Realität. Denn diese ist unabhängig von uns. Aber unsere Wahrnehmung alias subjektive Wirklichkeit lässt uns zwischen den Raum-Zeit-Dimensionen, also Realitäten, wechseln! Dies ist vereinfacht ausgedrückt vergleichbar mit einer optischen Täuschung. Oftmals fällt es beim ersten Hinsehen schwer, ein zweites Bild in unserer ersten Interpretation des Gesehenen zu entdecken. Sobald sich uns dies jedoch offenbart, können wir es nicht mehr ungesehen machen. Das Bild hat sich nicht verändert, sondern unsere Wahrnehmung.

  • Wir können die objektive Realität nicht manipulieren oder formen. Unsere subjektive Wirklichkeit hingegen schon.

  • Die Veränderung unserer subjektiven Wirklichkeit führt dazu, dass wir unseren Bewusstseinszustand verändern. Und das wiederum lässt uns den Zustand einer parallel zu uns existierenden, objektiven Realität annehmen und wir wechseln dadurch in diese Raum-Zeit-Dimension. Klingt nach Science-Fiction, ist aber eigentlich ganz simpel.

Ein ganzheitliches Bild des Konstruktivismus

Diese Vereinheitlichung des Konstruktivismus ist essentiell, um zu verstehen, wie das Manifestieren genau funktioniert. Genau aus diesem Grund schauen wir uns auch einen Bereich der quantenphysikalischen Effekte an.

Das Doppelspaltexperiment und das Erstaunen der Wissenschaft

Beim Doppelspalt-Experiment ist der Wissenschaft folgendes aufgefallen: Zunächst stellten sie in der Mitte eines Raumes eine Abtrennung auf. Diese besaß 2 parallele, vertikale Spalten, also Aussparungen innerhalb der Abtrennung. Dann stellten sie an einem Ende des Raumes einen Teilchenbeschleuniger auf, der Elektronen durch diese Abtrennung ans andere Ende des Raumes schießen sollte.


Das Ergebnis: Nach dem Beschuss wies die Wand 2 parallele, vertikale Streifen an Elektronen auf. Und zwar über die gesamte Länge der Messung, also der Beobachtung des Experiments.

Doppelspaltexperiment mit Messung - Wissenschaft, Quantenphysik und Manifestieren

Falls du den letzten Absatz von vorne liest, weil du dich wunderst, worin die Besonderheit liegt: Ich muss dich leider enttäuschen. Das, was ich da beschreibe, ist vollkommen logisch. Ich hätte den Teilchenbeschleuniger auch mit einem Wasserwerfer ersetzen können und der einzige Unterschied wäre gewesen, dass statt 2 vertikale Streifen an Elektronen, 2 vertikale Streifen Wasser am anderen Ende des Raumes an der Wand zu sehen wären.


Denn das unglaubliche an diesem Experiment folgt erst jetzt. 

Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben die Messungen des Experiments in den unterschiedlichsten Variationen getestet. In einer dieser Abwandlungen wurde das Experiment unbeobachtet durchgeführt. Also ohne Messgeräte. Das heißt, während der Teilchenbeschleuniger begonnen hatte, durch die Abtrennung in der Mitte des Raumes die Elektronen zu schießen, war kein Messgerät und keine Person im Raum, um das Ergebnis zu beobachten und zu bestätigen. Als sie nach dem beendeten Prozess des Teilchenbeschleunigers wieder in den Raum kamen, fanden sie keine 2 vertikalen Streifen an der Wand. Es waren plötzlich mehrere vertikale Streifen ersichtlich, auch mittig und außerhalb der erwarteten Streifen.

Doppelspaltexperiment ohne Messung - Wissenschaft, Quantenphysik und Manifestieren

Für die Wissenschaft war das Ergebnis des Experiments unglaublich.

Sie wiederholten es immer und immer wieder, das Ergebnis blieb aber das gleiche. Mit Messung, wie zu erwarten: 2 vertikale Streifen an der Wand. Ohne Messung: mehrere vertikale Streifen an der Wand!


Der Grund dafür ist, dass sich die Elektronen ohne Beobachtung in einer sogenannten Superposition befinden. Sie haben plötzlich zeitgleich mehrere verschiedene Zustände. Sind gleichzeitig Wellen und Teilchen. Für uns übersetzt heißt das: Ohne Beobachtung wird kein dualistischer Stempel aufgedrückt. In dem Moment, in dem kein Messgerät oder Beobachter im Raum ist, ist auch kein Bewusstsein vorhanden, das die Wirklichkeit in sich trägt, dass die Elektronen Teilchen sind. Das Ergebnis ist dadurch offen und nicht vorhersehbar.


Oder man könnte auch sagen: Die Wege Gottes sind unergründlich!


Und weshalb diese Deutung nicht rein auf Religion und Glauben basiert, wird später bei den Manifestationstechniken sehr relevant sein! Denn wenn wir eine Manifestation tätigen und diese sich in der Außenwelt zeigt, dann ist der Weg hin zur erfahrbaren Manifestation von uns NICHT zu beobachten. Wir wissen nicht, wie und warum sich plötzlich die Dinge ergeben, um unsere Manifestation zu bewirken. Und genau das ist der Trick dabei! Denn wenn wir den Weg hin zur Manifestation beobachten könnten, dann könnten die unergründlichen Wege ihre scheinbare Magie nicht ausführen und die Elektronen würden Teilchen bleiben, anstatt alle möglichen Zustände zu besitzen. Also Teilchen und Wellen zeitgleich sein.


Was für die Wissenschaft unglaublich war, ist für uns die erste Bestätigung hinsichtlich des:


1. und 3. Prinzips der hermetischen Gesetze.

Bezogen auf das Doppelspaltexperiment bedeutet das: Wir sind Beobachter = Bewusstsein.

Und unser Bewusstsein interagiert mit der Außenwelt, die auch nichts anderes als Bewusstsein ist. Wir gehen später näher darauf ein.

Bezogen auf das Doppelspaltexperiment bedeutet das: Auch wenn es unmöglich erscheint – alles befindet sich in Schwingung und kann zu jedem Zeitpunkt durch unseren Bewusstseinszustand moduliert werden. Wir verändern unsere Außenwelt, indem wir sie wahrnehmen. Und wie wir sie wahrnehmen, macht den Unterschied aus. Wir beeinflussen durch unseren Bewusstseinszustand das Endergebnis. Das heißt schlussendlich nichts anderes, als dass wir durch unsere Interpretation, also unsere Stimmung, unsere Gedanken und unsere Gefühle, unser Schicksal selbst bestimmen können! Verändern wir unsere Wahrnehmung, also unsere Gedanken und vor allem die daraus entstehenden Gefühle, verändern wir unser Schicksal! Unsere Welt ist ein Ort voller Zustände und diese Zustände können geändert werden in dem wir unseren eigenen (Bewusstseins-) Zustand ändern.


Oder was meinst du, warum selbst das Bundesministerium für Bildung und Forschung schon 2006 auf die starke Wirkung des Placebo-Effekts hinweist? Jedes Medikament wirkt durch die Tatsache, dass wir daran glauben und vermeintlich wissen, dass es wirkt, um ein Vielfaches stärker. Jedes Placebo-Mittel wirkt, solange wir der festen Überzeugung sind, dass es wirkt.


Ein ähnliches Beispiel ist der psychosomatische Effekt. Auch hier wird klar, wie unser Bewusstseinszustand die Außenwelt beeinflusst. In diesem speziellen Fall, unseren Körper. Wir erschaffen das Endergebnis durch unseren Bewusstseinszustand. Durch unsere Annahmen. Durch alles, was wir glauben, vermeintlich wissen, überzeugt davon sind, denken und fühlen.

Wie unser Bewusstsein aus quantenphysikalischer Sicht unsere Außenwelt beeinflusst

Das Zusammenspiel zwischen unserem Bewusstsein und unserer Außenwelt aus quantenphysikalischer Sicht verdeutlicht Dr. Ulrich Warnke. Er lehrte als akademischer Oberrat an der Universität des Saarlandes und hatte vor allem als Schwerpunkte die Wirkung elektromagnetischer Schwingungen und Felder auf Organismen.


Heutzutage hat er sich auf die Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Quantenfeld spezialisiert. In einem Interview mit Werner Huemer erläutert er u. a. wie Gedanken und Gefühle das körperliche Wohlbefinden beeinflussen können und unser Bewusstsein Informationen und Energie aus dem Quantenfeld zieht.

Die Theorie: Der Geist steuert in jedem Augenblick Materie. Beispielsweise reden wir durch Muskelbewegung und die wiederum wird durch Nerven gesteuert. Hierbei entstehen Aktionspotenziale, also werden Membranen verändert, durch Proteine die wiederum Moleküle sind. Geht man zurück zum Anfangspunkt, muss man mit dem Geist bzw. Willen in die Moleküle hinein, damit die Proteine sich ändern, sodass alles in Gang gesetzt werden kann.


Man könnte sagen: Der Geist steuert den Auslöser der Muskelbewegung, Gefühle sind Schalter für die Veränderung von Molekülverbindungen im Körper. Geht man noch etwas tiefer ins Molekül kommt man zu den Elektronen. Diese haben einen Rotation-Moment oder auch Spin. Und genau diese Eigenschaft kann man mit dem Bewusstsein ändern [das Elektron zum Positron ändern]. Besteht also im Bewusstsein eine Gewissheit durch Gefühle wie Zuversicht, kann die Information und Energie abgerufen werden. Die Theorie ist demnach, dass durch Gefühle gezielt unsere Gesundheit unterstütz werden kann, wie der Placebo-Effekt zeigt. Neben Medikamenten kann beispielsweise auch der Glauben an den Arzt oder die Ärztin der Auslöser zur Heilung sein. Wichtig ist die Gewissheit, also keinerlei Zweifel zu hegen.


Mit dem Schritt in die Quantenphysik stellt sich außerdem die Frage, was innerhalb des Moleküls stattfindet. Alle Materie besteht aus Massen, Elektronen und Atomkernen – die Grundsubstanz von Materie. Zwischen Atomkern und Elektron besteht ein Raum, der in Relation gesetzt riesengroß ist.


Hätte der Atomkern eines Wasserstoff-Atoms die Größe eines Fußballs, wäre das nächste Elektron 10 km entfernt.


Bedenkt man, aus wie vielen Molekülen wir bestehen, ist das viel Vakuum. Der Astrophysiker Harald Lesch hat die Relation des Atomkerns eines Heliumatoms folgendermaßen beschrieben: „Wenn das ganze Stadion (die Münchner Allianz Arena) ein Heliumatom wäre, wie groß wäre dann jetzt so ein Heliumkern? Das hier! Dieses winzig kleine Reiskorn! Das wäre in diesem Maßstab hier der Kern eines Heliumatoms.“ 


Ein Modell der Quantenphysik beschäftigt sich genau mit diesem „Nichts“. Der Gedanke: dieser Raum steckt voller Energie und Information – einem Meer an Möglichkeiten. So folgt laut Dr. Ulrich Warnke:


„Wenn wir aus diesem Meer aller Möglichkeiten eine Möglichkeit herausfischen, diese erkannt haben mit Sinn und Bedeutung [interpretiert haben], dann entsteht ein Teilchen. Und dann ist es in dem Augenblick wo wir das so erkennen [annehmen] Information. Information muss erkannt sein, sonst wäre es keine Information. Und diese Teilchen nennen wir Quanten, das kann ein Photon sein, das kann ein Gluon sein, da gibt es viele Teilchen. Und dann werden Kräfte [Energien] übertragen und jetzt entsteht Realität. Und das geht nicht nur mit einem Quant, das geht auch mit Mustern von Quanten. Und jetzt ist vielleicht noch eins wichtig: Dieses Vakuum in uns, sprich das Meer alle Möglichkeiten, wenn man das rausnehmen würde, alles außer unserem Körper, blieben von uns etwa 20 Mikrometer übrig.


Man müsste uns mit einem Mikroskop suchen. Das Übergewicht behalten wir trotzdem, denn die Massen sind ja weiterhin drin. Aber dieses Vakuum geht jetzt fließend über in diesem Raum, dieser Raum geht fließend über in die Atmosphäre der Erde, fließend über in den ganzen Kosmos ins ganze Universum. Und dieser ganze Raum des Universums, einschließlich meines Innenraumes [Innenwelt], ist identisch zum Meer alle Möglichkeiten. Und wenn ich jetzt etwas in die Realität geschaltet habe, dann wird das registriert von dieser sogenannten Speicherplatte. […]


Speicherplatte = Quantenfeld/Meer aller Möglichkeiten!


Diese Muster bleiben erhalten. Man spricht da als Modell von einer Musterordnung der Higgs-Teilchen. Man denkt, dass diese Informationen über Higgs-Teilchen repräsentiert werden. Und was ich hier jetzt einspeichere, Hier und Jetzt, verbreitet sich sofort, weil es dort keine Zeit gibt, es gibt keine Massen in diesem Raum. Man sagt von quasi instantan, ins ganze Universum. Und an jedem Ort des Universums könnte ich diese Information wieder herausholen und wieder zu Kräften laufen lassen.“

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Nach dieser Theorie ist der Gedanke, um genau zu sein die Interpretation der Auslösende Faktor. So sei beispielsweise die Evolution zielgerichtet in dem Sinne, dass erst ein Ziel gedacht wird, dann die Mechanismen dazu konstruiert. Damit wird die Idee abgespeichert, allerdings kennt das Speichermedium, das Meer aller Möglichkeiten keine Zeit im menschlichen Sinne, es ist alles gleichzeitig vorhanden. Und deshalb entstehe eine Verantwortung seitens der Menschheit, was auf dieses Speichermedium abgelegt wird. Also welche Gedanken und Gefühle wir hegen. Wie wir Interpretieren.


Als Experiment diene in diesem Zuge das Global Consciousness Project. Weiter spricht Dr. Ulrich Warnke über die Annahme, dass wir alle Teile eines universellen Bewusstseins seien, das die gleichen Mechanismen nutzt wie wir selbst. Es stünde über uns, steuert uns mit und wir haben dennoch Teil daran. Überleitend mit der gesellschaftlich anerkannten Technik der Mediation, in der das logische ausgeblendet werden soll und die Gefühlswelt aktiviert, kommen wir in der Theorie Dr. Ulrich Warnkes immer näher an den von Neville Goddard praktizierten imaginären Akt heran.


Im Zustand der Meditation, kämen wir an Informationen heran, die wir im Augenblick noch nicht denken könnten. Der als wahr empfundene imaginäre Akt wiederum schaltet das gewünschte erdenkliche in unsere Realität. Wir holen also aus dem Meer aller Möglichkeiten etwas in uns hinein, dass bereits im kollektiven Bewusstsein, also der Speicherplatte, dem sogenannten Quantenfeld abgelegt wurde.

Der Weg hin zur Manifestation!

Wichtig: Informationen und Energien sind einfach nur Zustände. Die Interpretation ist der Schlüssel zur Manifestation! Die Interpretation ist der Teil des Bewusstseins, dass den gewünschten Zustand herbeiruft.

Der Weg hin zur Manifestation aus Sicht der Wissenschaft und Quantenphysik - Wahrnehmung, Interpretation, Wirklichkeit, Überzeugung, Realität!

Weitere Aspekte der Wissenschaft zum Thema Manifestieren

Weitere Aspekte der Quantenphysik, die sich mit unserem Thema beschäftigen, sehen wie folgt aus:

  • Die Heisenbergsche Unschärferelation: Durch die Vakuumfluktuationen wird gezeigt, dass Teilchen quasi aus dem Nichts entstehen können.
  • Die Superposition: Teilchen und selbst ganze Moleküle können an zwei Standorten zeitgleich existieren.
  • Die Quantenverschränkung: Teilchen, welche an verschiedenen Standorten existieren, können sich exakt gleich verhalten.

Aus wissenschaftlicher Sicht besteht alles was existiert aus diesen Quantenteilchen. Also auch wir selbst. Das ist das 2. hermetische Prinzip.


Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos. Mit anderen Worten: all diese magischen Zustände, welche die Quantenteilchen leisten, können wir auch selbst leisten. Vor allem durch den letzten Punkt, die Quantenverschränkung, zeigt uns die Quantenphysik auf, dass wir auf tiefster Ebene alle miteinander verbunden sind. Dadurch ergibt sich, dass eine Änderung des eigenen (Bewusstseins-) Zustands automatisch auch eine Änderung aller anderen Zustände bewirkt! Das Prinzip der Entsprechung: Wie Innen, so Außen!

Wie unser Bewusstsein den Zustand einer gewünschten Raum-Zeit-Dimension (Paralleluniversum) annimmt!

Ein weiterer Aspekt der Quantenphysik sind Paralleluniversen, auch Raum-Zeit-Dimensionen genannt. Fernab von Fiktion ist dieser Aspekt sehr spannend, da er das Manifestieren besser erklärt als manch einer ahnen wird. Folgendes ist im Bezug zum Manifestieren aus den Paralleluniversen zu ziehen, die auch Stephen Hawking bis kurz vor seinem Tod beschäftigten und faszinierten:

 
  • Dich und mich gibt es in allen Erdenklichen und Nicht-Erdenklichen Versionen unseres Selbst.
  • Jeder Bewusstseinszustand, den wir annehmen möchten, existiert bereits. Jeder Wunsch, den wir erfüllt sehen wollen, ist bereits erfüllt. Nämlich in der einen oder anderen Version von uns selbst, welche parallel zu uns im Hier und Jetzt schon existiert.
  • Diese Paralleluniversen existieren nicht weit entfernt von uns, sondern parallel zu uns. Sie überlappen sich. Und mit dem Akt der Manifestation, durch das Gesetz der Annahme, wechseln wir durch diese sogenannten Paralleluniversen. Wir nehmen den Zustand der gewünschten Raum-Zeit-Dimensionen an und dadurch auch deren Realität! Wir sind somit multidimensional und haben die Gabe, jede Version unseres Selbst zu sein. Durch unser Empfinden, unsere Annahme, unser Gefühl.
  • Alle Versionen unseres Selbst existieren bereits. Nichts wird neu erschaffen. Alles was war, alles was ist und alles was sein wird, existiert schon immer im Hier und Jetzt, auch unsere Wunscherfüllungen. Die gesamte Schöpfung ist in sich vollkommen und komplementär! Nichts wird je gelöscht und nichts kommt je hinzu.

Auch das war Stephen Hawking sehr bewusst. Er erkannte, dass mehrere Hawkings, also mehrere Versionen von ihm, parallel zu ihm existierten und er auch nach seinem Tod noch weiter existiert. Neville Goddard nannte den Wechsel zwischen den Paralleluniversen „die Brücke an Ereignissen“.


Verrückt, oder?! Und eins kann ich dir versprechen, es wird noch verrückter!

Frequenz, Schwingung und Energie!
Nikola Teslas I³ entschlüsselt!

Nikola Tesla war der Auffassung, man könne das Universum – also alles das existiert – verstehen, wenn man in den Kategorien Frequenz, Schwingung und Energie denke. Doch was hat dieser Mann, der vor allem für unseren heutigen Wechselstrom verantwortlich ist, mit Neville Goddard und dem Gesetz der Annahme zu tun?


Hierzu dient das Beispiel eines UKW-Radios bzw. FM-Radios. Im Vergleich zu den heute oft eingesetzten Digital-Radios funktioniert das UKW-Radio über Ultrakurzwellen (UKW). Also elektromagnetische Wellen mit einer definierten Wellenlänge. Die Frequenz gibt die Schwingungszahl an. Also das Maß, wie schnell das Senden aufeinanderfolgt. Die Frequenz bestimmt das Signal und überträgt damit die Information. Für die Qualität des Informationseingangs ist die Schwingung verantwortlich. Und damit auch unsere Interpretation. Die jeweilige Energie verstärkt oder vermindert die Intensität des Signals.

Bezogen auf Teslas I³ und das Manifestieren sieht das Ganze dann wie folgt aus:

  • Frequenz = Information ()
    Worauf legen wir momentan unseren Fokus?
    Beispiel: Wir nehmen ein Lied im Radio wahr! (Wahrnehmung)

  • Schwingung = Interpretation ()
    Was sind unsere Gedanken und Gefühle dabei?
    Beispiel: Das Lied im Radio wird für gut empfunden! (Annahme)

  • Energie = Intensität ()
    Wie lange und stark sind unsere Gedanken und Gefühle dabei?
    Beispiel: Wir summen mit und verweilen in dem Lied! (Überzeugung)

Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel hinzu:

Das Lied Last Christmas von Wham! Jeder, der ab und an um die Weihnachtszeit Radio hört, hatte vermutlich einen stundenlangen Ohrwurm darüber, dass George Michael dieses Jahr vermutlich nicht weinen muss, da er sein Herz nur an jemand ganz besonderen vergeben wird. Bezogen auf Teslas I3 bedeutet das:

Information ()
Wenn wir das Lied hören, also unseren Fokus darauflegen, dann bekommen die meisten von uns das Schaudern.

Interpretation ()
Damit interpretieren wir es in unseren Gedanken und Gefühlen. In diesem Beispiel als etwas Negatives.

Intensität ()
Und je nachdem wie lange wir das Lied hören, desto intensiver verstärken wir die negative Interpretation und erhöhen die Intensität.

Unsere Interpretation entscheidet über die Qualität der Information und dadurch auch der Manifestation!

Damit bestätigen wir das 4. hermetische Prinzip.

Die Information ist und bleibt immer dieselbe. Sie ist neutral. Nur unsere Interpretation variiert und verleiht unseren Stempel. Unser Vorteil ist: wir können den Stempel immer wieder neu wählen und somit die Qualität der Information ändern.

Das gesamte Universum ist eine gigantische Projektionsfläche!

Es dient dazu unseren inneren Zustand in der Außenwelt zu projizieren. Unsere Innenwelt ist unser Bewusstseinszustand. Also die Summe unseres Glaubens, Wissens, unserer Überzeugungen und die dazugehörigen Gefühle – und damit vollständig in unserer Kontrolle. Das ist das Geheimnis einer jeden Manifestation und des 2. hermetischen Prinzips! 


Wie Innen, so Außen!

Wenn die Intensität unserer Gedanken und vor allem unserer Gefühle stark oder lang genug ist, formt sich unser Inneres danach und spiegelt eine Situation im Leben wider, die das Potenzial hat, ähnliche Gedanken und Gefühle zu erzeugen.


Doch es ist nur ein Potenzial.


Denn wir sind unseren äußeren Umständen nie untergeordnet. Denn wir sind unseren Gedanken und Gefühlen nicht ausgeliefert, sie machen uns nicht vollends aus. Denn wir können diese kontrollieren. In diesem Moment machen wir uns frei und entscheiden uns für einen (Bewusstseins-) Zustand. Du bist die Kontrollinstanz und hast zu jeder Zeit die freie Entscheidung, wie lange du in welchem Bewusstseinszustand verbleiben willst. Wir können in jeder Situation neu entscheiden, interpretieren und dadurch neue Umstände erschaffen, die sich in der Außenwelt manifestieren.


Als Beispiel kann man sich das gesamte Universum als gigantische Kopiermaschine vorstellen. Je nachdem wie intensiv oder lange wir bestimmte Gedanken und Gefühle (Interpretation I²) hegen, kommt früher oder später genug Gedanken-Gefühl-Material (Intensität I³) zusammen, um dadurch eine Manifestation (Information I¹), also eine gedruckte Seite als Wirkung zu erhalten. Und diese wird sich in unserem Leben widerspiegeln, unser Buch des Lebens füllen.

Wenn wir positiv interpretieren, dann erzeugen wir auch Material, um positive Umstände im Außen zu erzeugen, also eine schöne Geschichte zu drucken.


Wir Menschen betrachten unsere Stimmung zu oft als Auswirkung und nicht genug als Ursache.

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Neville Goddard


Kurz gesagt: Denken und Fühlen wir positiv, so widerfährt uns Positives. Es steht schon in der Bibel: „Denn der, der hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat!“


Wir erhalten nie das, was wir uns wünschen. Wir erhalten immer nur das, was wir sind! Das was wir von uns selbst glauben, wissen und wovon wir überzeugt sind! Wir spiegeln unser Selbstbild.


Du hast Gedanken und Gefühle des Mangels und versuchst so gut wie möglich alles zu horten und ja nicht zu viel zu geben, da du Angst hast am Ende selbst nicht mehr genug zu haben? Dann gibst du der gigantischen Kopiermaschine das Gedanken-Gefühl-Material, dass du zu wenig hast und sie erzeugt Umstände in deinem Leben, die zum Ausdruck bringen, dass du zu wenig hast.


Du hast Gedanken und Gefühle der Fülle und gibst aus Dankbarkeit darüber, dass du so viel hast, ohne darüber nachzudenken? Dann gibst du der gigantischen Kopiermaschine das Gedanken-Gefühl-Material, dass du immer genug haben wirst. Und sie erzeugt Umstände in deinem Leben, in denen du immer genug hast. Wenn du Angst verspürst, weil du annimmst, dass dies oder jenes passieren wird und du diese Angst im ganzen Körper, bis in die Knochen hinein verspürst, dann geh davon aus, dass es sich manifestieren wird. Und zwar sehr schnell, denn in solchen Momenten geben wir der Kopiermaschine so gewaltiges Gedanken-Gefühl-Material, dass sich die Manifestation schnell zeigen wird.


Wenn du das nicht willst, du etwas vollkommen anderes willst, dann tue in solchen Momenten folgendes: Ändere deinen Bewusstseinszustand! Das heißt: stelle dir den gegenteiligen Zustand gedanklich vor, also nutze einen imaginären Akt und fühle diese Vorstellung so intensiv wie möglich! So als wäre sie schon real! Als könntest du sie mit allen Sinnen wahrnehmen. Somit gibst du der Kopiermaschine das benötigte Material für deine Manifestation. Deine Gedanken und Gefühle müssen dabei alles Gegenteilige überwiegen. Denn bei Gedanken und Gefühlen, die in unserem Inneren miteinander konkurrieren, gewinnt immer das stärkste Gedanken-Gefühl-Material. Also das Material, das länger oder intensiver in uns wirkt. Wenn Gedanken mit Gefühlen konkurrieren, dann gewinnt immer das Gefühl, da es eine viel höhere Intensität in sich trägt als ein Gedanke.

Unser Bewusstsein ist die einzige Ursache für alle Wirkungen die wir in der Außenwelt erfahren können!

Merke dir: du bist weder dein Verstand, deine Gedanken oder Gefühle. Du bist reines Bewusstsein! Dein Verstand, deine Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle sind deine Werkzeuge. Und du sollst diese Werkzeuge nutzen, um dir Schönes zu erschaffen. Mit den hier beschriebenen Manifestationstechniken und etwas Übung schaffst du unbewusste, negative Manifestationsentwicklungen zu stoppen und dein Leben in gute Bahnen zu lenken.


Dies führt uns zum 6. hermetischen Prinzip.

Wenn wir dieses Prinzip vollkommen verinnerlichen, ist es vorbei mit einer passiven Rolle im eigenen Leben. Ab diesem Punkt sind wir zwar verantwortlich für unsere Umstände, aber zeitgleich haben wir auch wieder unsere volle Stärke zurück, welche uns die Möglichkeit bietet, unsere momentanen Umstände neu zu gestalten. Ab jetzt können wir bewusst Ursachen setzen.


Ab jetzt gilt: bewusst neu erschaffen, statt unbewusst reagieren! Denn jede Situation, die wir in der Außenwelt beobachten und erfahren können, wurde von unserem Bewusstseinszustand als Ursache gesetzt! Also von unseren Annahmen. Von allem was wir glauben, denken zu wissen und von dem wir überzeugt sind. Von unseren Gedanken und Gefühlen. Mit diesem Wissen können wir bewusst wünschenswerte Ursachen setzen, die sich als wünschenswerte Wirkungen in unserer Außenwelt zeigen!


Merke dir für die später folgenden Manifestationstechniken diese 3 Punkte:

  • Wir zielen mit unserem Fokus! ()
    Welche Information ist dir gerade im Moment bewusst?
    Alles was wir Wahrnehmen, also auch unsere Vorstellungen, unser imaginärer Akt an sich, ist die Information!
  • Wir spiegeln unsere Gedanken und vor allem unsere Gefühle! ()
    Wie ist die Interpretation deiner Wahrnehmung?
    Das Gefühl beim Wahrnehmen und dem imaginären Akt, ist die Interpretation!
  • Ohne Zunder, keinen Zünder! ()
    Wie intensiv sind deine Gedanken und Gefühle beim Wahrnehmen und Interpretieren?
    Wie echt und real der imaginäre Akt wirkt, erzeugt die Intensität!

Zur Info: Mit dem imaginären Akt ist eine gedankliche Vorstellung gemeint, die du mit einem oder mehreren deiner imaginären Sinne erlebst.


Die I³ repräsentieren das Zusammenspiel unserer Wahrnehmung, die unsere Wirklichkeit erschafft. Sie lässt uns durch den entstandenen Bewusstseinszustand in die passende Realität wechseln.

Was haben die elektromagnetische Felder mit dem Manifestieren und dem Gesetz der Annahme zu tun?

Alles besitzt 2 Pole und erzeugt: elektrische und magnetische Felder

Hier kommt das 7. hermetische Prinzip zur Geltung.

Auch wir Menschen besitzen 2 Pole. Sogar mehrfach im Körper. Und diese erzeugen elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, die stetig empfangen und senden. Das ermöglicht uns die Übertragung von Informationen über den Verstand (elektrisch), das Herz (magnetisch) oder beides zusammen (elektromagnetisch). Aktuelle Forschungen gehen davon aus, dass unser Gehirn ein bis zu 3 Meter, unser Herz ein bis zu 300 Meter großes Feld erzeugt. Messungen hierzu findest du u. a. beim HeartMath Institute.


Das Geheimnis ist zu fühlen!


Es gibt keine größere Kraft, der wir uns als Mensch bedienen können, als unsere Gefühle. Unser Verstand, unser gedanklicher Fokus, der imaginäre Akt dient vor allem der Zielrichtung und als Auslöser des Gefühls. Doch wir manifestieren aber durch die Stärke unseres Herzens.

 

Je intensiver unsere Gefühle sind, desto stärker und weiter bildet sich unser Feld aus. Und dieses dich umgebende Feld beeinflusst auch die Menschen in deinem direkten Umfeld. Hast du also einen positiven Bewusstseinszustand, schwappen diese Informationen auch auf das Feld deiner unmittelbaren Umgebung über. Denn alle Felder sind miteinander verbunden und kommunizieren miteinander.


Ein Beispiel: Wenn ein Mensch im tiefsten Eis verschollen wäre, z. B. in der Antarktis, wäre er nicht abgeschnitten von anderen Menschen. Sein elektromagnetisches Feld, das Informationen sendet und empfängt, wäre immer noch verbunden mit allem was ist. Und zwar nicht, weil sein Feld so weit reicht, sondern weil er seine Informationen durch unter- und übergeordnete Felder übertragen und empfangen kann.

Felder und ihre Wirkungsweise für uns Menschen!

  1. 1
    Für uns Menschen ist eines dieser übergeordneten Felder das Erdmagnetfeld. Durch dieses wäre es möglich, um Hilfe zu rufen. Z. B., indem man an einen bekannten, nahestehende Menschen denkt und mit einem intensiven Gefühl nach Hilfe ruft. Diese Person wird es registrieren, aber vielleicht nicht reagieren. Wie oft gehen wir unseren Impulsen, egal wo sie herkommen, nicht nach? Aber es gibt auch abertausende Erlebnisse von Menschen in Gefahrenlagen und Angehörige, welche dies gespürt und reagiert haben. Vor allem bei Müttern und ihren Kindern, Familienangehörigen oder sehr verliebten Menschen interagieren diese magnetische Felder besonders intensiv miteinander, da sie auf Herzensebene sehr stark miteinander verbunden sind. Die Felder erstrecken sich über das ganze Universum. Das Feld der Sonne umhüllt alle unsere Planeten im Sonnensystem. Das Feld des schwarzen Lochs in der Mitte unserer Milchstraße umhüllt diese. Und auch vor Raum-Zeit-Dimensionen, also Paralleluniversen, machen die Felder kein Halt!
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    Was wir allgemein als Intuition, also als ersten Impulse definieren sind die von Feldern übertragene Informationen, sozusagen die ursprüngliche Fassung ohne unsere ergänzenden Gedanken. Solange wir diese Information nicht zerdenken, können wir sie als zutreffend annehmen. Also: vertraue deinem ersten Impuls!
  3. 3
    Und wie können wir nun unsere gestrandete Person in der Antarktis doch noch aus der misslichen Lage befreien? Durch den Akt der Manifestation! Denn auch diese ist eine Information, die über alle Felder hinweg, überall ankommt und dadurch alles mobilisiert, um sich im Außen zu zeigen. Wenn sich der in der Antarktis festsitzende Mensch imaginär vorstellen würde, wieder wohlauf zu Hause im Warmen zu sitzen und diese Vorstellung intensiv, wie echt fühlt und darin verweilt, führt dies zu einem vermeintlichen Wunder, also der Rettung der besagten Person. Denn: wie Innen, so Außen.

Zeit ist eine Illusion! Zyklen aber entdecken wir überall!

Nun wird es Zeit für das 5. hermetische Prinzip.

Folgende Zyklen und Rhythmen können wir als Menschen ganz einfach wahrnehmen: ein- und ausatmen, Tag und Nacht, Sommer- und Wintersonnenwende, Saat und Ernte, Wach- und Schlafzustand, Geburt und Tod, usw.


Zyklen und Rhythmen sehen aus menschlicher Perspektive linear aus. So wie man sich Zeit vorstellt – chronologisch ablaufend. Doch wir sollten uns diese Zyklen und Rhythmen eher wie eine Achterbahn vorstellen. Also eine liegende 8 → gezeichnet wie eine Sinuskurve ∿.

Zyklen und Rhythmen haben keinen Anfang und kein Ende. Allerdings variieren sie in den Hoch- und Tief-Zeiten. Das heißt, es gibt Zeiten, in denen einige Tätigkeiten eher effektiv sind und andere eher weniger effektiv. Nehmen wir als Beispiel die Saat- und Erntezeit. Es gibt einen Zeitpunkt in diesem Zyklus, an dem es geschickter ist zu säen und es gibt einen Zeitpunkt, in dem es praktischer ist zu ernten. Wenn wir z. B. Tomaten im Herbst aussäen, heißt das nicht, dass aus den Tomaten nichts wird. Aber sie werden länger brauchen, um Blüten zu bilden und manche Samen werden vielleicht fortgetragen, bevor sie im eigenen Feld gedeihen können.


Dies lässt sich auf alle Tätigkeiten übertragen.


Wenn es Nacht ist, gehen wir – wenn möglich – schlafen, da es draußen dunkel ist und wir dem menschlichen Tag-Nacht-Zyklus folgen. Dennoch können wir auch nachts aktiv sein. Denn Hochs und Tiefs der Zyklen sind teilweise übergeordnet aber oftmals individuell. Bekanntermaßen gibt es Frühaufsteher und Menschen, die lieber in die Nacht hinein aktiv sind. Man fühlt die Leistungsfähigkeit förmlich in sich aufsteigen und absinken, fühlt den Bedarf, das Erlebte des Tages wirken zu lassen und Ruhe zu suchen. Man fühlt die Zeitpunkte, in denen wir empfangs- und sendebereit sind und die, in denen wir das empfangene und gesendete lieber sacken lassen und verarbeiten möchten.


Ein übergeordneter Zyklus ist beispielsweise der der Jahreszeiten. Damit (je nach Teil der Erde) der Boden gewässert ist, Bienen aus dem Winterschlaf erwachen, die Sonne auf den Samen scheint und die Pflanze langsam eine Blüte entstehen lässt. Im Herbst verarbeitet der Boden die gefallenen Pflanzen als Nährstoffe, der Winter gönnt Ruhe, sodass im Sommer wieder Neues entstehen kann.

Zyklen und Rhythmen sind notwendig!

Sie schaffen Ausgleich und ermöglichen erst Abläufe, Bewegungen und Entwicklungen. Gesellschaftlich beispielsweise das Abklingen des Patriarchats und der Ausgleich hin zum Matriarchat. Vergiss nicht: nur in der Ganzheit erkennen wir die Wahrheit. Diese Entwicklung ist ein völlig normaler Zyklus. Auch wenn er oftmals auf Gegenwehr stößt, was bei einem Umbruch der Zyklen oft vorkommt.


Ein weiterer übergeordneter Zyklus, der seit einigen Jahrzehnten beobachtet werden kann, ist der Wechsel von materiellen Werten hin zu geistigen Werten. Beispielsweise das Internet als gigantische Wissensdatenbank, Kryptowährungen, die immer mehr Platz in unserem Leben einnehmen oder das gemeinsame Nutzen von materiellen Werten durch Couchsurfing, Carsharing oder Crowdfunding. Geistige Werte nehmen immer mehr Stellenwert ein und materielle Werte werden immer mehr der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Vor allem dem Expertentum und Spezialwissen wird derzeit und in Zukunft ein hoher Stellenwert zugesprochen.

In Bezug auf das Manifestieren heißt das: gewisse Manifestationen haben vorbestimmte Zeitpunkte, an denen sie sich vollkommen im Außen zeigen können. So ist es elementar, dass wir beständig in der gewünschten Annahme verweilen, bis die Manifestation sich komplett zeigt. Denn auch die Spiegelung unserer Innenwelt im Außen ist zyklisch. Beispiele, von denen man oft hört, sind: ein bestimmter Typ Mann, den ein bestimmter Typ Frau immer wieder ins Leben lässt oder umgekehrt, der Rückfall eines Krankheitsbildes oder ein wiederkehrender Streit. Solange wir den Zustand unserer Innenwelt nicht verändern, solange werden wir mit diesen Wiederholungen konfrontiert. Solange manifestiert sich unsere gleichbleibende Innenwelt zyklisch in der Außenwelt.

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